A comment on Adam Leibsohns vision about the future of GIF communication*

*You want a social-media-suitable headline? Here you go: The 2 simple reasons why GIFs won’t kill language.

The recent link list on this blog already referenced the video of Adam Leibsohns talk “Why GIFs Are the Words of the Future“. I’d like to have a closer look on that, because I don’t fully agree with what Leibsohn is predicting. Basically he follows the already known idea that our (online) communication develops from text to symbols to animated GIFs. No new idea, of course, and so far I am totally fine with it. But he draws the conclusion that this means the end of the communication with words. Of course this is an extreme point of view and he most certainly wants to provoke our world view here (and, on the fly, advertise his website). But nonetheless I’ll take this as an invitation to share some thoughts about that. There are two aspects that Leibsohn seems to see as facts, but that I disagree with.

First of all GIFs (or animations in general) won’t substitute words – they include them. GIFs are a great enhancement of online communication, especially for emotions, but they are not capable of being the one and only communication medium. Just look how many GIFs won’t work without subtitles or some bits of text as a headline or a related comment. This is no weakness of this medium, but it shows that it only works under certain circumstances and for a rather limited range of purposes. If you, for example, only want to express your feelings, a GIF will do the trick. But if an exact information is needed, a more elaborate and concrete way of expression is necessary. Instead, the strenght of GIFs is their ambiguity.

Secondly, the shift from words to animations won’t happen in the material world as it does on the internet. Of course these two spheres are converging more and more and we can’t really think of them as seperate from one another. But there will always be things happening exclusively in one of these spheres. This means there will be situations when we don’t have a GIF (or something similar) at hand to express ourselves with. And then it is very probable that we will rather use language and/or gestures instead of not communicating. So when Leibsohn states: “We’re not gonna communicate through words anymore” it becomes very clear that he is very much exaggerating the impact of GIFs on our communication. It’s nice to see such enthusiasm about the future of GIFs but it has to be more realistic to persuade me.

As I already said, I know that Leibsohn only presented an utopic vision rather than a reliable prognosis. But maybe, by showing the weak points of this vision with the contra arguments above, I can spur you to prove me wrong and let GIFs outplay words for real:)

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Der, die oder das GIF?

This article is about a German linguistic phenomenon, so I’ll switch to German. Just one point: TIL that the conflict between /ˈdʒɪf/ and /ˈɡɪf/ (and, well, /ˈdʒaɪ̯f/) pronounciation is not the only linguistic diversity that comes along with GIFs. While the pronounciation doesn’t cause that much of a dispute among Germans, we have to deal with “der”, “die” and “das”…

Vor kurzem bin ich zufällig Zeuge einer kleinen kognitiven Dissonanz bei mir selbst geworden. Für mich war immer “Das” der bestimmte Artikel der Wahl, wenn es um GIFs ging. Und da staunte ich natürlich nicht schlecht, als ich darüber stolperte, wie jemand “die GIF” schrieb. Nicht im Plural “die GIFs” oder in einer Zusammensetzung “die GIF-Animation”. Einfach nur “die GIF”.

Ok, bevor es weiter geht könnte eine kleine Anmerkung angebracht sein: Ich möchte keine Tirade vom Zaun brechen wie das mitunter bei der leidigen Diskussion geschehen ist, ob es nun das oder der Blog heißt. Ich will nur meine Beobachtungen festhalten und überlegen, was daraus für Schlüsse zu ziehen sein könnten.

Aber von vorne.
Tatsächlich vertreibe ich mir ab und an die Zeit damit, bei Twitter nach “GIF” zu suchen. Also absichtlich nicht nach dem Hashtag #gif, sondern einem allgemeinen Suchbegriff. Einige der Links aus der monatlichen Linkschleuder finden so den Weg zu mir – obwohl bei gefühlt mehreren Dutzend neuer Tweets pro Sekunde, die das Wort “GIF” beinhalten, natürlich das meiste glücklicherweise an mir vorbeigeht.

Der Vorteil daran, sich aus diesem Ungetüm von Stream aus abertausenden Tweets nur in einem kurzen Zeitraum willkürlich Tweets herauszugreifen, ist ganz einfach, dass wirklich irgendwelche Tweets auftauchen. Einer von diesen irgendwelchen war dann der Auslöser dieses Textes. Der Tweet stammt von @chorofreak und ich habe keinen blassen Schimmer wer das ist und worum es genau geht:

@ChoroFreak:
Okay, auf der Startseite seh ich die GIF nicht mehr.. xD

Aber dort steht “die GIF”. Die logische Konsequenz dieser Entdeckung war eine genauere Suche. Also tippte ich nacheinander “die GIF”, “diese GIF” und der Vollständigkeit halber auch “der GIF”, “dieser GIF” und “diesen GIF” in die Twittersuche ein. Und ohne nun alle Fundstücke präsentieren zu wollen oder überhaupt repräsentativ den Artikelgebrauch abbilden zu können, lassen sich ein paar Punkte festhalten (alle erst einmal nur im Bezug auf Twitter).

  • Sowohl “der”, “die” und “das” sind als Artikel von “GIF” in Gebrauch
  • teilweise zeigen die Beiträge Unsicherheiten darüber, welcher Artikel passt
  • mein subjektiver Eindruck ist, dass “der GIF” eine seltene Randerscheinung, “die GIF” bereits bemerkenswert oft zu finden und “das GIF” am geläufigsten ist.

Bevor ich mich abschließend noch an Deutungen versuche, hier noch ein paar Beispiele (bei der Auswahl ist mir völlig egal wer die Leute sind, es geht hier nur um das jeweils Geschriebene):

@0vidios:
So, erstmal diese Gif Vollbild über Nacht laufen lassen… #GuteNacht #TinyAndBig #Upload

@KingHassGewalt:
Ich feier diese .gif hab gestern 1 Stunden gebraucht bis ich die hatte…

Mit orthografischer Sorgfalt hat die Entscheidung über den Artikel anscheinend (erwartungsgemäß) nichts zu tun. Für jede Variante lassen sich Tweets finden, die jeweils die Rechtschreibregeln beachten oder eben nicht, wie im Falle des zweiten Beispiels oben vom Twitternutzer mit dem fragwürdigen Nutzernamen. Und es sind auch solche Beispiele anzutreffen, in denen der Artikel eindeutig grammatikalisch falsch verwendet wird:

@daswarkeinhuhn:
Hab mich fast eingeschissen bei diesen GIF :D

Nicht dass Tippfehler bei Twitter unverzeichlich wären. Ich möchte damit nur zeigen, dass die grammatikalische Abweichung beim Artikel nicht automatisch mit orthografischem (Un-)Geschick in Zusammenhang gebracht werden kann. Trotzdem kommt es teilweise zu Verwirrungen:

@xJakusia:
Ich poste das der die gif jetzt nochmal weil ich mich so lustig finde

@Jaycee74:
Das GIF des Tages: Unexpected Reactions ;) Diese GIF hätte auch ohne Probleme bei mir aufgenommen werden…

Im ersten Beispiel werden ganz pragmatisch einfach alle drei Artikel gemeinsam verwendet. Im zweiten hingegen in verschiedenen Sätzen auch unterschiedliche Artikel. Was der Grund für die Verunsicherung ist, lässt sich nur vermuten. Womöglich ist den jeweiligen Personen das Phänomen GIF noch so neu, dass sie noch keinen Artikel zuordnen können. Oder sie haben bei anderen schon verschiedene Artikel in Verwendung gesehen und sind deshalb unschlüssig. Natürlich gibt es auch Beispiele, bei denen einfach mal nach dem Artikel gefragt wird:

@SueSueSue_:
Heißt das überhaupt “Dieses GIF?” Oder etwa das GIF oder der GIF die GIF?

@MicheleMosso:
@SueSueSue_ the Gif

@Shanalotte:
Zur Feier dieses Ereignisses gebe ich euch dieses (diesen?) gif

‏@wunschvoll:
@TobiHorst [sic] diese

Und wenig überraschend liefern die Antworten keine der erwarteten Möglichkeiten, sondern schlagen nur noch eine weitere Alternative vor. Denn – und Obacht, hier kommt ein erstes, versöhnliches Fazit – niemand kann vorschreiben, welcher Artikel der “richtige” für das Wort “GIF” ist. Da ich von Sprachwissenschaft zwar im Grunde keine Ahnung habe, aber eine Bibliothek bedienen kann, hab ich einfach mal nachgeschlagen, auf welcher Basis sich das Genus bei Substantiven herausbildet. Denn genau darum geht es hierbei: Kann die Frage, welcher Artikel das Wort “GIF” hat, irgendwie durch einen gesellschaftlichen Diskurs entschieden werden, geschieht das durch besonders prominente Vorbild-Sprecher, entscheiden wir das aus einem Sprachgefühl heraus automatisch oder gibt es eine andere Erklärung?

Wie es scheint liegt in der Sprachwissenschaft eine gewisse Uneinigkeit zum Thema Genus vor. Brigitte Schwarze fasst die Lage in “Genus im Sprachvergleich” folgendermaßen zusammen:

Halten wir an dieser Stelle fest, dass hinsichtlich der Beurteilung der Genuskategorie innerhalb der Sprachwissenschaft vor allem drei Positionen prominent sind: Das Genus wird mal als funktionale, mal als semantische bzw. semantisch motivierte, mal als funktions- und bedeutungslose Kategorie betrachtet.
(Schwarze, S. 80)

Besonders schön schräg finde ich ja die dritte Variante – warum sollten wir ein Genussystem haben, wenn es völlig nutzlos sei?:) Aber egal. Weiterhin beschreibt sie, dass wir bei Fremdwörtern anscheinend zuverlässig schon intuitiv ein einheitliches Genus zuweisen (vgl. S. 87). Anders gesagt ist also keine große Absprache unter allen Sprechern einer Sprache nötig, um das Genus eines Fremdwortes auszuwählen. Stattdessen wählen die Sprecher unabhängig voneinander recht zuverlässig das gleiche Genus (also den gleichen Artikel) aus. Nun gut, wie zuverlässig “recht zuverlässig” ist kann man ja sehen. Dafür ist GIF natürlich nicht das einzige Beispiel. Aber vielleicht auch nur eine der Ausnahmen von der Regel. Mitunter sprechen Worte dann wohl bei manchen Menschen andere innere Sprachregeln an als bei anderen. Schließlich heißt es dann noch:

Ein Regelsystem, welches sich auf das nominale Lexikon des Deutschen insgesamt anwenden ließe, ist unseres Wissens jedoch noch nicht erstellt.
(Schwarze, S. 130)

Na fein. Immerhin gibt es an gleicher Stelle noch den Hinweis auf ein anderes Werk, nämlich “Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich: Das Genus des Substantivs” von Ursula Hoberg (2004). Und dort habe ich tatsächlich eine recht umfangreiche Liste an möglichen Regeln gefunden. Kurz zur Erinnerung: GIF ist ein Lehnwort aus dem Englischen und zudem noch eine Abkürzung. Was also ist dazu in besagtem Text zu lesen?

Kürzungen von Substantiven übernehmen in aller Regel das Genus der Vollform bzw. – im Fall von Nominalphrasen – das Genus des Kopfes der NP.
(Hoberg, S. 91)

Anders gesprochen wird bei Abkürzungen das Genus vom letzten Teil der Abkürzung abgeleitet (ähnlich also wie bei Zusammengesetzten Subsativen). Im Falle von “Graphics Interchange Format” kann man von Glück reden, dass das letzte Wort im Deutschen das gleiche ist, sodass die Bezugnahme nicht schwer fällt. Und da es das Format ist, wird es eben das GIF genannt – so zumindest wäre eine mögliche und simple Erklärung. Da die Regeln zur Genuszuweisung aber unglaublich vielfältig sind, will ich wenigstens noch den zweiten Punkt mit in Betracht ziehen, nämlich dass GIF ein englissches Lehnwort ist.

“Bei entlehnten Sachbezeichnungen ist die Genuszuweisung stark vom Prinzip der semantischen Analogie bestimmt, d.h., es wird das Genus des ‚naheliegendsten deutschen Äquivalents‘ (Gregor 1983, S. 59) gewählt.”
(Hoberg, S. 110; Hervorhebung im Original)

Und hier könnte der Schlüssel dafür liegen, dass es auch Beispiele für “die GIF” gibt. Wenn man als nächstliegenden Verwandten zum GIF auf Deutsch das Wort “Bild” sieht, dann wären wir wieder beim Neutrum. Natürlich ist das aber nicht die einzig mögliche Deutung. Mit Analogien zu “Grafik” oder “Animation” ist man nämlich ganz schnell bei “die GIF” angelangt. Woher allerdings “der GIF” abgeleitet sein könnte fällt mir auf die Schnelle nicht ein.

Mit letzter Gewissheit wird sich, zumindest von meiner Seite, wohl nicht so einfach ergründen lassen, wie die unterschiedlichen Artikel zustandekommen. Interessant finde ich die Diskrepanz in der Wahl des Artikels aber dennoch. Denn vielleicht zeichnet sich damit ein ähnlicher Unterschied zwischen Nutzergenerationen ab wie bei der Blog vs. das Blog. Bleibt nur zu hoffen, dass die entsprechende verbale Keilerei ausbleibt.

Nur zur Sicherheit möchte ich betonen: Ich bin kein Linguist und das hier ist keine wissenschaftliche Arbeit. Ich halte nur meine Beobachtungen fest, mache mir meine Gedanken darüber und lade alle herzlich dazu ein, sie zu überprüfen und weiterzuführen.

Fußnoten:

1 – Hoberg, Ursula (2004): Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich: Das Genus des Substantivs. In: Institut für Deutsche Sprache (Hrsg.): Arbeitspapiere und Materialien zur deutschen Sprache. Nr. 3(2004). Mannheim: amades.

2 – Schwarze, Brigitte (2008): Genus im Sprachvergleich. Klassifikation und Kongruenz im Spanischen, Französischen und Deutschen. Tübingen: Narr.

Statistics and Procrastination

Recently, I had a lot of stuff to do for various research and other projects and unfortunately this will go on for some time. So, the article ratio in this blog will stay at a moderate level for some weeks, sorry.

But luckily there’s procrastination!

Sitting in the library, reading and writing stuff may cause some damage in your head eventually and even staring out the window won’t be a cure then. So I ended up typing stuff into search engines. And I thought it might be interesting to look for “GIF” in Google’s Ngram Viewer. This entertained me for some time and brought my sanity back to an almost normal level (believe it or not).

Right now I don’t have the time to analyse the graphs in detail, I regret. But hey, at least here is an overview on how often the word GIF appears in Google’s scanned book corpora of several languages. I also looked for APNG and MNG in English books. You will notice that, even before the invention of the file format in 1987, the graphs are slightly above zero. The explanation for that is simple. Of course, “graphics interchange format” is not the only possible solution for the abbreviation “GIF”. Some other incidents, I stumble upon from time to time, are Gif-sur-Yvette, a municipality near Paris, the German “Gesellschaft für Interdisziplinäre Forschung” and “German Israeli Research Foundation”, as well as the “Glucocorticoid Increasing Factor”, the “Neuronal Growth Inhibitory Factor” and the “Gastric Intrinsic Factor Gene“. So, if you’ll ever search for literature about GIFs, beware of those :)

Ok. Now for the statistics! Maybe I will have a more detailed look on them later. Remember that these graphs only show trends for books and don’t cover online usage!

English:

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Spanish:

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Chinese – You might wonder why I searched for “GIF” instead of the chinese glyph. Well, because I don’t know it, of course. But even the chinese version of Wikipedia uses the latin alphabet for it.

chin

German:

ger

French – The high percentage of “Gif”, even before the 90s, may relate to Gif-sur-Yvette

fr

Russian – I also included ГИФ and ДЖИФ as cyrillic alternatives. Honestly, I have no clue what “Гиф” means or if it is a proper russian word at all, but the phrase seems to be not as popular now as some years ago. Actually, the downward trend became serious right when GIFs became popular. Note that there are no results for “ДЖИФ”, which is read as “jiff”.

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And English again, but this time for APNG and MNG. APNG seems to be an almost unique ETLA, but MNG refers to a lot of stuff.

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new section: downloads

Because some articles or series of articles on this blog are rather detailed and long, I added a new page where you can download PDFs of certain articles. Right now there is only one file – the German version of my cultural history of animated GIFs articles. But give me some time, there will be more eventually:)

Let’s try out APNG!

Here is a spontaneous idea I had yesterday: Let’s give APNG another chance!

Recently, Gfycat (based on WebM) and GIFV (based on MP4) want to provide an alternative for GIFs and promise higher image quality, smaller sizes and total excitement:) But wait – aren’t WebM and MP4 video formats? Jup. Despite their advantages they also come along with some aspects that are totally untypical in GIF culture:

  • You can pause, fast-forward or scan the video. But maybe the missing control over the animation is not only a limitation but an essential part of GIF culture…
  • The loop is enabled by the way the website embeds the file. If you safe a WebM or MP4 on your computer, you obviously get a video file. Without the loop!

Why use a GIF alternative anyway?

There are good reasons. GIF was great in the early days of the web. But it was outdated in the mid-90s already. The desire for better quality and lower file sizes is perfectly understandable. But thinking about the other impacts WebM and MP4 have, I think it would be nice to have a GIF alternative which is actually an image file.

There is no need for a new “burnallgifs” or “burnallwebms”, let’s avoid fundamentalism here. They are established and have their fanbase. WebMs are great for a very certain genre of “GIFs”: High Quality GIFs, which are often long, narrative, video-like pieces. And GIFs are just not capable to fulfill those aspects properly. But perhaps for a Reaction GIF, a funny and looped cat fight or cinemagrams APNG might be a promising alternative.

Why – of all the possibilities – use APNG?

  • PNG already convinced users to not use GIFs when it comes to still images
  • APNG gets very close to the behaviour of animated GIFs (with some improvements). Videos don’t.
  • It’s free software. That’s maybe not the most mind-blowing fact. But the developers of APNG did a very good job for the community for free. I’d like to honour that.
  • APNG already is supported by Firefox, Safari 8 and older versions of Opera. For Chrome there is an add-on. And IE users have other things to think about:)
  • And in those cases where PNG animation is not enabled, the first frame is always displayed as a fallback still image. You can even define a frame that’s only shown in this case and could contain some note like “This could be animated. Try opening it on Firefox/Safari. APNG is great <3”.

Why not MNG or WebP?

MNG has one main problem: Although it’s based on PNG, it’s a separate file format. That might be the reason why MNG support in browsers and in general is rather disappointing.

WebP is, just like WebM, developed by Google and therefore supported by Chrome. It’s nice to see that still new file formats pop up which allow animation, but the skill test results are not that convincing. But if you like WebP, you might want to have look at /webps at reddit, if you use Chrome or Opera.

Wait, why didn’t anybody use APNG before?

Well, my theory: It’s just that the APNG-content was missing. Therefore the userbase was missing. Therefore the APNG-content was missing. And so on.

OK, how do we start?

APNG should work on every social network, forum or whatever community site that allows PNG, because the file ending is also “.png”. If you want to create APNGs, you can for example use some of the following tools:

I admit: this is the crucial point right now. APNG creation is not that comfy as it is with GIF or Gfycat/GIFV. But for a start take a look around the web for already existing APNGs. Some sites provide APNG collections. Check out /apng on reddit or the apng tag on tumblr. And there are GIF artists experimenting with the format, for example davidope.

Ok, one last point: How do we call it, then? “GIF/APNG/WebM culture” is not quite handy.

This issue must/should remain unsolved at this point. And who am I to decide? GIF culture belongs to all of us and we will find ways to name it. Maybe we’ll still call it GIF (or “‘jif’ is the format. ‘gif’ is the culture“), maybe it’ll be “web animations” or “flickpics” (instead of Flip books) or whatever we can think of. I like the German word “Zappelbilder” (maybe something like “fidget pictures” in English), although it rather describes 90s-style GIFs.